Antrag: Energieversorgungsmaßnahmenverordnung - Warmes Wasser in den Sport- und Turnhallen

Veröffentlicht am 14.11.2022 in Stadtrat

Antrag an den Stadtrat

Maßnahmen zur Umsetzung der Energieversorgungsmaßnahmen-verordnung – Änderung Beschluss des Stadtrates Nr.: STR 606/43/2022 vom 12.10.2022

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Die im Beschluss des Stadtrates Nr. 606/43/2022 vom 12.10.2022   

    enthaltene Maßnahme 4. gemäß II. Regelungen 1. bis 12. zur

    Umsetzung der Energieversorgungssicherungsmaßnahmen-

    verordnung – Abschaltung bzw. Reduzierung der Warmwasser-

    bereitung in Sport- und Turnhallen – wird aus dem Maßnahmepaket  

    herausgenommen und mit sofortiger Wirkung nicht zur Umsetzung

    gebracht.

2. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, alle betreffenden Vereine

    und Nutzer unverzüglich darüber zu informieren, dass ab sofort in

    Sport- und Turnhallen die Warmwasserbereitung gewährleistet ist.

    Alle Vereine und Nutzer sind auf einen sparsamen Umgang mit

    Warmwasser und Heizung hinzuweisen.

3. Die auch für Vereine und damit auch für Sportvereine geltende Gas-

    und Strompreisbremse ist entsprechend zur Anwendung zu bringen.

Begründung:

Aufgrund der aktuellen Situation ist die gem. §  20 (8) GO gegebene Möglichkeit anzuwenden, innerhalb von drei Monaten einen abgestimmten Beratungs-gegenstand erneut zu behandeln, wenn neue gewichtige Gesichtspunkte vorliegen. Das ist hier zutreffend.

Die Corona-Pandemie hat über einen längeren Zeitraum erhebliche Einschränkungen im Trainings- und Punktspielbetrieb und Freizeitsport durch Schließung der Sporthallen gebracht. Viele Vereine  haben deshalb mit Mitgliederschwund zu kämpfen. Dass nunmehr in den Hallen die Temperaturen abgesenkt werden, muss den Nutzern klar gemacht werden. Aber dass es kein warmes Wasser mehr gibt ist unverständlich und birgt die Gefahr, dass weitere aktive Mitglieder dem organisierten Freizeitsport fernbleiben und gerade bei Kindern und Jugendlichen weitere körperliche und psychische Defizite auftreten können. Am Beispiel der HSG Suhl (Handball) soll die Situation verdeutlicht werden. Hier spielen 7 Kinderteams mit 105 Kindern/Jugendlichen und 70 Erwachsene Handball. 90 % der Trainingszeiten finden in den betroffenen Hallen ohne Warmwasser, wie Reinhard-Hess-Halle, Sporthalle Bruchholzstraße, statt. Der Verein schätzt ein, dass weder seine Handballer*innen noch Gästeteams ungeduscht und durchgefroren aus den Hallen nach Hause, mit teilweise einstündiger Heimreise, geschickt werden können. Krankheitsfälle sind damit vorprogrammiert. Neben dem Handball betrifft dies auch die anderen Vereine. Deshalb ist es dringend notwendig, dass zumindest die Warmwasserbereitstellung wieder gewährleistet sein muss.

 

Karin Müller

Vors. SPD-Fraktion

 

Diana Lehmann für Sie im Thüringer Landtag

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