Filter an Schulen auch in Suhl notwendig

Veröffentlicht am 16.11.2020 in Stadtrat

Corona wird uns auch in den nächsten Monaten voll im Griff haben. Wie es nach dem vorgesehenen möglichen Impfen weiter geht können auch Experten nicht genau sagen. 

Deshalb sollten wir für unsere Schulen alle Möglichkeiten ausschöpfen, auch technische, um für Kinder und Lehrer  in dieser schwierigen Situation das Lernen  und Lehren zu ermöglichen und die Gesundheit in den Vordergrund  zu stellen. Dazu gehören auch Luftfilter in Klassenräumen als wichtiger Baustein, um den Unterrichtsbetrieb von Schulen in der Corona-Krise aufrechterhalten zu können. Die SPD-Fraktion hat deshalb einen Antrag in den am kommenden Mittwoch stattfindenden Stadtrat eingebracht, der sich in mehreren Punkten damit beschäftigt. Dabei geht es darum, dass von Seiten der Verwaltung über bestehende Raumluftkonzepte berichtet werden soll, dass geprüft und ermittelt werden soll für wieviel Klassenräume der Einsatz von Belüftungsgeräten erforderlich ist und wie hoch der finanzielle Bedarf dafür ist. Dazu ist die finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes und Bundes erforderlich. Wie der Presse in den letzten Tagen zu entnehmen war, gibt es dazu noch keine einheitlichen Regelungen und es scheint so, als würde zwischen Bund und Ländern ein Hin- und Herschieben von Verantwortung und  notwendiger Finanzierung vor sich gehen. Es ist aber keine Zeit zu verlieren, es geht um die Bildung und die Gesundheit unserer Kinder. Es wird zu Recht viel Geld für die Bekämpfung der negativen  Auswirkungen der Pandemie bereitgestellt, deshalb sollte auch für diese wichtigen präventiven Maßnahmen Geld da sein. Deshalb beinhaltet auch ein Punkt in unserem Antrag an unsere Verwaltung, kurzfristig die Forderung gegenüber dem Land zur finanziellen Förderung für derartige Belüftungsgeräte an Schulen zu gewährleisten. Mit Lüften alleine wird es im Winter nicht getan sein, sondern hier können und müssen technische Möglichkeiten zum Einsatz kommen im Interesse der Bildung und der Gesundheit von Schülern und Lehrern. Auch sollte der Stadtrat entscheiden, ob aufgrund der witterungsbedingten Dringlichkeit der Maßnahmen ggf. eine teilweise Finanzierung aus dem städtischen Haushalt durch Umverteilung von Mitteln erfolgen soll, falls die Förderungen von staatlichen Stellen nicht ausreichen bzw. zu spät kommen. Es wäre ein positives Zeichen für die Familien, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt.

 

Diana Lehmann für Sie im Thüringer Landtag

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