Stellungnahme zum Schulnetz

Veröffentlicht am 26.04.2021 in Stadtrat

Ein gutes Schulnetz ist eine wichtige Voraussetzung für ein lebenswertes Wohnen in einer Stadt und das besonders auch für unser Suhl.

Wir als  SPD-Fraktion sehen  das heute vorliegende Schulnetz  als ausgewogen und vielseitig und deshalb als eine richtige und wichtige Entscheidung des  Stadtrates  auf diesem Weg.

Die Standorte für Grund- Regel- und  Gemeinschaftsschulen werden erhalten. Ebenso  das Gymnasium, das  in Zukunft ggf. eine Kooperation mit dem Gymnasium in Zella-Mehlis anstreben  wird. Die evangelische Grundschule wird weiter unterstützt. Wichtig für uns als SPD in diesem Schulnetz sind auch Inklusion und Migration.  Deshalb sind die Förderschule Domberg und das Regionale Förderzentrum in der Aue für Kinder und Jugendliche,  die eine besondere Förderung benötigen,  dem Bedarf entsprechend zu erhalten und weiter zu stärken, was wir in unserer Stadt mit der Sanierung auch dokumentieren. Aber auch die Möglichkeit Kinder mit Förderbedarf  in die regulären Schulen zu integrieren,  soll bestehen bleiben. Die Migrantenkinder werden derzeit mit hohem Engagement in den Schulen ihres Wohngebietes unterrichtet und betreut. Das sind insbesondere die Grundschulen in Suhl-Nord, die Himmelreichschule, die P.-Greifzu-Regelschule und die Jenaplanschule. Vielen Dank an die Lehrer und Erzieher*innen an diesen Schulen für ihre engagierte Arbeit auf diesem Gebiet. Die CDU war deshalb auch einsichtig  und hat  ihren Antrag auf  Quotenaufteilung der Migrantenkinder auf alle Schulen in unserer Stadt, unabhängig von deren Wohngebiet, zurückgezogen. Ebenso wurde von der CDU die von ihr geforderte Aufhebung der Schulbezirke  im letzten Moment  zurückgezogen. Denn für beide Punkte hat sich die bisherige  Verfahrensweise bewährt, das hat sich bereits in der ausgiebigen Diskussion in der Arbeitsgruppe mit den Schulleiter*innen und Fraktionen herausgestellt . (viel Zeit gespart)

Ein wichtiges Thema in diesem Schulnetz ist  für uns  der Erhalt des Schulstandortes der Impulsschule Schmiedefeld. Die Stadt Suhl hat  sich  im Eingemeindungsvertrag dazu bekannt . So ist es auch unser moralisches und  politisches Bekenntnis dazu zu stehen.  Dass der Ilmkreis die Grundschulkinder aus diesen Ortsteilen nun nicht mehr  zu seinem Einzugsbereich zählen wird, hat uns vor neue Herausfor-derungen gestellt. Deshalb  war es auch wichtig den  Beschluss im Stadtrat zu fassen, den Erhalt des Schulstandortes Schmiedefeld mit einem Regel- und Grundschulzug. Eine Arbeitsgruppe wird  Vorschläge unterbreiten mit welchen Schulen die Impulsschule ggf. Kooperationen eingehen wird, damit die die Kinder dieser Ortsteile  nicht in die Kernstadt in Suhl in die Schule gefahren werden müssen.    Nochmal kurz zur  Berufsschule.  Zum Berufsbildungszentrum  als Schulteil in der Robert-Schumann-Str.hat sich der Stadtrat  schon in einem  separaten Beschluss bekannt und sich vor allem für den Beibehalt der bisherigen Ausbildungsberufe und auch das Berufliche Gymnasiums an diesem Standort ausgesprochen. Leider kommen hierzu insbesondere aus den Landkreisen Schmalkalden Meiningen und Hildburghausen große Widerstände. Deshalb müssen wir weiter um unseren Standort mit den Ausbildungsberufen kämpfen. Wir wollen für die Gastronomieausbildung die Bedingungen verbessern, wollen das Internat sanieren. Nicht dass sich dann noch die Frage stellt, ob das dann noch  rentierlich ist, wenn sich diese beiden Landkreise sich unverständlicherweise durchsetzen sollten. Wir wollen auf alle Fälle unsere höhere Berufsfachschule für Büchsenmacher erhalten. Fehlen tut uns nach wie vor eine weitere höhere Bildungseinrichtung, hier müssen wir unsere Hoffnungen auf das Oberzentrum setzen und uns dort dafür einsetzen. Zu einer guten Bildung und Erziehung gehören auch weitere wichtige Aspekte, die wir einhergehend mit dem Schulnetz gemeinsam mit Unterstützung des Landes  realisieren müssen:

-Ausbau der Schulsozialarbeit für ein gutes soziales Umfeld

- gute Hortbetreuung und Mittagsversorgung

- bessere Ausstattung mit Unterrichtsmaterialien vor allem

  schnellstmögliche Umsetzung der Digitalisierung

- den Auswirkungen der Pandemie durch entsprechende

  Belüftungseinrichtungen in den Schulen entgegentreten

-  laufende notwendige Sanierungsmaßnahmen durchführen.

- Absicherung des Schülertransportes

An dieser Stelle möchte ich den Dank aussprechen al Alle, die an jeder Schule das Beste für die fachliche Bildung und Erziehung und  für das soziale  Zusammenleben und Umfeld der Kinder tun.

Danke auch an die Verwaltung für die engagierte Erarbeitung dieses Konzeptes. Unsere Aufgabe als Stadträte ist es, mit für die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Umsetzung dieser  Schulnetz- planung zu sorgen und diese bei Bedarf zu aktualisieren.

Vielen Dank,

 

Diana Lehmann für Sie im Thüringer Landtag

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