Themen der SPD Fraktion im Stadtrat Suhl


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Geht es nun endlich vorwärts im Aue-Stadion?

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07.09.2015. Die SPD ist frustriert über die zahllosen und fruchtlosen Diskussionen über die Sanierung des Aue-Stadions. Der Verein 1. Suhler SV 06 habe am 16. Juni einen Antrag auf Pachtvertrag bei der Stadt gestellt, aber bis jetzt habe es dazu noch keine Beratung in den Ausschüssen gegeben, kritisierte Fraktionsvorsitzende Karin Müller. Im städtischen Haushalt würden nun ohnehin keine Mittel für die Sanierung des Funktionsgebäudes eingestellt.

Mit der Absicht, endlich dem maroden Innenleben des Funktionsgebäudes im Stadion zu Leibe zu rücken, habe die SPD-Fraktion im April eine erneute Vor-Ort-Begehung, gemeinsam mit der Vereinsspitze des 1. Suhler SV 06 und dem zuständigen Vertreter der Stadtverwaltung durchgeführt.

„Denn uns war bekannt, dass Fördermittel in Erfurt für Suhl bereit standen“, so Karin Müller. Dazu war jedoch eine Grobplanung für die Innensanierung im Ministerium vorzulegen. Der von der SPD initiierte gemeinsame Antrag für den Stadtrat im Mai wurde von allen Fraktionen mit unterschrieben. Die Stadtverwaltung wurde damit beauftragt, bis Juni eine bereits vorhandene Planung vorzulegen beziehungsweise über die Kosten einer Neuplanung zu informieren.

„Ja, es schien auf gutem Wege zu sein“, schreibt Karin Müller. Dazu kam von der CDU/FDP-Fraktion ein neuer Beschlusspunkt in der Mai-Stadtratssitzung: Die Prüfung eines Erbpachtvertrages zwischen Stadt und 1. Suhler SV 06, damit dieser die Sanierung in Eigenregie übernehmen könnte und auch die Eigenmittel selbst aufzubringen habe. „Offensichtlich liebäugelte die Stadtverwaltung bereits von diesem Zeitpunkt an mit dieser möglichen Variante“, vermuten die Sozialdemokraten.

Denn obwohl die Verwaltung im Juni dem Stadtrat eine Planung vorlegen und über das Prüfungsergebnis zum Erbpachtvertrages berichten sollte, habe sie den Antrag auf Fördermittel bereits am 19. Mai im Ministerium zurückgezogen. In der Stadtratssitzung im Juni habe die Verwaltung den Stadträten eine drei Jahre alte Planung zum Funktionsgebäude vorgelegt. Der Präsident des 1. SSV 06 zeigte sich aufgeschlossen, dass der Verein die Anlage langfristig pachten und somit selbst sanieren könne. Die benötigten Eigenmittel aus dem städtischen Haushalt für ein Sanierungsprojekt waren wohl ohnehin nicht zu erwarten.

„Ein Großteil der Stadträte war von der Zustimmung der Verwaltung und auch des Vereins zu einem möglichen Pachtvertrag doch sehr erstaunt, zumal ein über mehrere Jahre in der Vergangenheit bereits bestehender Pachtvertrag nicht funktionierte“, so Karin Müller.

Die schrittweise Sanierung im Aue-Stadion habe der SPD und anderen Fraktionen am Herzen gelegen. Mit der naheliegenden Landesförderung habe es einen gangbaren Weg gegeben. Städtische Eigenmittel wären natürlich erforderlich gewesen, aber „das wäre unsere weitere Aufgabe als Stadträte und ich denke auch unser gemeinsamer Wille gewesen“, meint die Fraktionsvorsitzende.

Bei einem möglichen Pachtvertrag mit dem 1. SSV 06 müsste nun der Verein Fördermittel beim Landessportbund beantragen und die Eigenmittel selbst aufbringen. „Letztendlich geht es darum, dass sich in der Aue-Sportanlage etwas tut. Es sollte nur endlich gehandelt werden, damit es sich nicht noch weiter verzögert“, erklärt Karin Müller.

 
 
 

Diana Lehmann für Sie im Thüringer Landtag

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