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Geld für Vereine: „Auch ohne Haushalt muss es weitergehen“

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21.03.2016. Um die Schwimmbadvereine in Goldlauter-Heidersbach und Dietzhausen zu entlasten, will die SPD-Fraktion handeln. Sie hat für den Stadtrat am Mittwoch einen Antrag eingebracht, um „den Vereinen die 7000 Euro im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung bis Mitte April bereitstellen“ zu können, teilt die Fraktionsvorsitzende, Karin Müller, in einer Pressemitteilung mit.

Denn: „Werterhaltungsmaßnahmen müssen nun mal vor Saisonbeginn ausgeführt werden.“ Viel ehrenamtliches Engagement, viel Zeit und Arbeitsleistung würden von den Mitgliedern der Vereine für das Gemeinwohl erbracht, um Badespaß und sportliche Betätigung zu ermöglichen, so Karin Müller. „Aber für sanierungsbedürftige Schwimmbäder reicht auch höchstes ehrenamtliches Engagement alleine nicht, auch Geld gehört dazu. Und wenn sich schon die Stadt aus der Verantwortung für die Freibäder zurückgezogen hat und die Vereine die Betreibung und die Betreiberkosten übernommen haben, dann kann es doch nicht sein, dass sie immer wie Bettler auftreten müssen, um die nach langem Hin und Her vom Stadtrat beschlossenen jährlichen 7000 Euro zur Werterhaltung auch zu erhalten“, betont die Sozialdemokratin. Man bürde den Vereinen eine großes Risiko auf, „wenn ihnen neben den selbst aufzubringenden Betreiberkosten diese 7000 Euro nur unter der Voraussetzung eines bestätigten Haushaltes bereitgestellt werden sollen“, sagt Karin Müller. Dass ihnen dabei eingeräumt werde, in Vorleistung gehen zu können, bedeute ein zusätzliches Risiko. „Was ist, wenn kein Haushalt zustande kommt? Bleiben sie dann auf ihren Verauslagungen sitzen? So sollte eine Stadt hohem ehrenamtlichen Engagement für das Gemeinwohl nicht begegnen, sondern es mit Planungs- und Finanzierungssicherheit würdigen“, betont die Fraktionsvorsitzende. Das Risiko des schlechten Wetters hätten die Vereine sowieso, „also sollten wir ihnen nicht noch zusätzlich das Leben schwer machen“. Deshalb hat die SPD-Fraktion diesen Antrag eingebracht.

„Denn ob und wann es für 2016 einen bestätigten Haushaltsplan geben kann, ist fraglich, aber Sommer und Badesaison werden in einigen Wochen beginnen.“ In den vergangenen Wochen hätten verschiedene Ausschüsse dazu beraten und die Notwendigkeit der Mittelbereitstellung erkannt. Nun sollten dazu endlich Nägel mit Köpfen gemacht, sprich eine Beschlusslage geschaffen werden, um den Vereinen das Geld kurzfristig zur Verfügung zu stellen, fordert Karin Müller.

„Auch in einer vorläufigen Haushaltsführung muss das Leben weitergehen und eine Badesaison lässt sich nicht so lange verschieben, bis ein Haushaltsplan da ist.“ „Wie bei anderen Maßnahmen ist auch hier eine Dringlichkeit gegeben. Wir gehen davon aus, dass die anderen Fraktionen das ähnlich sehen und die kurzfristige Mittelbereitstellung für 2016 für die Schwimmbadvereine mit beschließen“, so die Vorsitzende.

Veröffentlicht am 21.03.2016 im Freien Wort Suhl

 

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