Themen der SPD Fraktion im Stadtrat Suhl


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Neuer Busbahnhof ohne öffentliche Toilette?

01.09.2016. Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Städtischen Nahverkehrsgesellschaft (SNG) arbeiten schon seit geraumer Zeit an der Vorbereitung des Projektes Ausbau Bahnhofstraße/Busbahnhof in Suhl, die es in einer Mitteilung der SPD Stadtratsfraktion heißt.

Der neue Busbahnhof werde den veränderten Bedürfnissen entsprechend gestaltet und ein Park & Ride Parkplatz, für den sich auch die SPD seit Jahren schon eingesetzt hat, geschaffen. Förderungen mit dem Land wurden besprochen. Ausschüsse des Stadtrates beschäftigen sich damit. Das Projekt soll nunmehr in zwei Bauabschnitten mit der Fertigstellung 2018 erfolgen. Die für die Förderung zuständige Ministerin für Infrastruktur Birgit Keller (Linke) ließ sich erst vor Kurzem vor Ort über das Projekt informieren.

„Also alles gut? Mitnichten tauchte ja in der Vergangenheit immer wieder die Frage auf, warum gibt es dort auf dem Areal keine öffentliche Toilette“, schreibt SPD-Fraktionsvorsitzende Karin Müller. Nun erwarten die Bürger und die Fahrgäste, dass in ein solches neues Projekt eine „benutzbare und jederzeit zugängliche“ öffentliche Toilette integriert werde.

Bisherige Nachfragen dazu ergaben, eine neue öffentliche Toilette sei nicht vorgesehen. Es wurde zwar intern auf eine im derzeitigen Gebäude der SNG vorhandene Toilette
hingewiesen. „Aber weiß das jemand, wie sind die Benutzungszeiten, gibt es ein Hinweisschild dazu?“,fragt sich die SPD.

Auch die Anwohner, die bisher wegen Fehlens einer solchen Einrichtung von diversen Verunreinigungen an verschiedenen Ecken des Bahnhofsareals beeinträchtigt wurden,
möchten diese Missstände laut SPD beseitigt sehen. Von ihnen gibt es auch ernstzunehmende Hinweise, dass gerade Überland- und Fernbusse dort Station machen und die Fahrgäste
vergebens eine Toilette suchen oder Lehrlinge und Schüler, die auf Busse warten, ihre Notdurft anderweitig verrichten.

Die SPD unterstütze, dass dieses Areal den Bedürfnissen entsprechend neu gestaltet und das Erscheinungsbild für Gäste und Bürger aufgewertet werde. Das sei auch ein Projekt, mit dem die Stadt ihrem öffentlich kursierenden Ruf als Stadt mit hoher Lebensqualität gerecht werden
sollte. „Wenn dort zukunftsfähig gebaut und so viel Geld investiert wird, dann gehört dazu auch eine solche öffentliche Einrichtung“, so Karin Müller. Auch weitere Hinweise von Bürgern zu diesem Projekt habe die SPD aufgegriffen und werde sie bei der weiteren Begleitung des Projektes mit einbringen.

Die Stadt und die SNG sollten gemeinsam verantwortungsbewusst handeln und nach einer Toiletten-Lösung suchen – ob im SNG-Gebäude oder separat, aber öffentlich. „Uns ist auch klar, dass die laufende Betreibung bzw. das Sauberhalten als Problem gesehen wird und auch Kosten
verursacht werden. Gegebenenfalls sollten auch Gebühren erhoben werden“, meint Karin Müller.

 

Quelle: Freies Wort, 01.09.2016

 

Diana Lehmann für Sie im Thüringer Landtag

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